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Warum wacht mein Kind oft auf und wie kann ich ihm helfen, länger am Stück zu schlafen?

Aktualisiert: 16. Okt. 2023

Dass Babys und Kleinkinder oft aufwachen, obwohl sie eigentlich noch müde sind, liegt unter anderem am „Sicherheitscheck“. Evolutionsbedingt macht das durchaus Sinn, da vor vielen Jahren allein schlafen aufgrund von Gefahren und wilden Tieren gefährlich war. Für das Steinzeitbaby war es fürs Überleben am sichersten, ganz nahe bei den Eltern zu sein. Beim „Sicherheitscheck“ wachen Babys auf und öffnen die Augen, um sich zu vergewissern, ob noch alles in Ordnung ist und ob sie noch in Sicherheit sind. Dies ist dann der Fall, wenn sie eine vertraute Person sehen bzw. spüren (zB. durch Berührung), dass die vertraute Person da ist. Sie wachen also auf, sehen bzw. spüren die Bindungsperson und fühlen sich sicher. Diese Sicherheit benötigen sie zum Einschlafen bzw. Weiterschlafen. Wenn sie noch müde genug sind, kommt es oft vor, dass die nach diesem kurzen „Sicherheitscheck“ wieder entspannt weiterschlafen.


Wie kann ich also meinem Baby oder Kleinkind gerade bei sehr kurzen Schläfchen konkret dabei helfen, länger am Stück zu schlafen?


Sobald du bemerkst, dass dein Schatz wach wird („Sicherheitscheck“), wäre es gut, so rasch wie es dir möglich ist, mit deiner Anwesenheit darauf zu reagieren. Warum?

Damit dein Kind gar nicht erst richtig munter wird. Du kannst ihm sozusagen beim Weiterschlafen helfen. Du kannst dein Kind z.B. sanft streicheln und berühren und/oder leise zu ihm sprechen, sodass es spürt, dass du da bist.


Wenn es trotzdem erwacht, kann es sein, dass es ausgeschlafen ist, Hunger hat, etc.


In der Beratung können wir gemeinsam den „Sicherheitscheck“ in konkreten Situationen mit deinem Kind besprechen.

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